Gesundheitsnachrichten

Wie weit wollen wir gehen?

Debatte zum Bluttest auf Down-Syndrom gefordert

Berlin, 8. August 2018. Seit 2012 können Ärzte mit einem Bluttest („Praena-Test“) feststellen, ob ein ungeborenes Kind möglicherweise das Down-Syndrom hat. Dafür wird der Schwangeren zwischen der neunten und zwölften Woche Blut entnommen. Der Test ist in Deutschland zugelassen, muss aber privat bezahlt werden. Bisher wird das Down-Syndrom (Trisomie 21) vor allem durch eine Gewebeprobe aus den Eihüllen (Chorionzotten-Biopsie) in der 12. bis 14. Schwangerschaftswoche oder durch eine Fruchtwasser-Untersuchung (Amniozentese) ab der 16. Woche festgestellt.

Wird der Test Kassenleistung?

Der neue Bluttest könnte bald Kassenleistung sein. Schon seit 2016 befasst sich der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) mit dem Thema. Dieses Gremium aus Ärzten und Krankenkassen legt fest, welche Leistungen von der Krankenkasse bezahlt werden müssen. Im Rahmen der Prüfung hat der G-BA das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) damit beauftragt, die Zuverlässigkeit des Tests zu bewerten.

Im Juni 2018 kam das Institut zu folgendem Ergebnis: „Für Trisomie 21 sind die Tests mit über 99 Prozent ähnlich sensitiv und spezifisch wie die invasiven Methoden“. Gleichzeitig hatte der G-BA immer wieder explizit betont, dass das Gremium das Verfahren wissenschaftlich-technisch überprüfen könne, es aber Aufgabe des Gesetzgebers sei, eine ethisch-politische Diskussion über das Verfahren zu führen.

Gesellschaftliche Debatte gefordert

Inzwischen haben sich zehn Bundestagsabgeordnete aus fünf Bundestagsparteien in einem interfraktionellen Positionspapier mit dem Titel „Vorgeburtliche Bluttests – wie weit wollen wir gehen?“ zusammengeschlossen, um gemeinsam eine Ethikdebatte anzustoßen. Die unterzeichnenden Abgeordneten von CDU/CSU, SPD, FDP, Linken und Grünen werben derzeit in ihren Fraktionen um Unterstützung.

Diagnostik am Scheideweg?

„Man kann den Abgeordneten, die sich für eine Debatte zur vorgeburtlichen Diagnostik stark machen, nur gratulieren“, meint Stefan Schmidt-Troschke, Geschäftsführender Vorstand von GESUNDHEIT AKTV. „Denn wir müssen uns über eines klar sein: Wenn der Bluttest Kassenleistung ist, wird er quasi zur Routineuntersuchung in der Schwangerschaft. Damit erhöht sich weiter der gesellschaftliche Druck auf die Eltern, ihr ungeborenes Kind ‚testen‘ zu lassen. Das Recht auf Nichtwissen könnte gesellschaftlich ins Abseits geraten und einen Automatismus in Gang setzen. Schon heute werden rund 90 Prozent der Schwangerschaften abgebrochen, wenn sich herausstellt, dass das Kind mit dem Down-Syndrom zur Welt kommen wird. Wir von GESUNDHEIT AKTIV setzen uns schon lange für eine offene und transparente Debatte rund um die vorgeburtliche Diagnostik ein – unter anderem mit unserem Projekt Aufklärung Pränataldiagnostik mit Schüler*innen aus verschiedenen Schulen.“

Weitere Informationen
Da die heutigen Schüler die Eltern von morgen sind, wollten wir mit ihnen ins Gespräch kommen. Dafür hat GESUNDHEIT AKTIV mit Partnern im Herbst 2017 ein experimentelles Lern- und Erfahrungsprojekt zur Pränataldiagnostik gestartet. Wir haben Schülerinnen und Schüler eingeladen, selber zu entdecken, welche Erfahrungen Eltern und Betroffene gemacht haben. Mehr unter: www.schulprojekt-aufklärung-pnd.de

Gesundheit selber gestalten

Neues Gesundheits-Coaching „U-Health“ ab Oktober 2018

Stehen Sie vor einer gesundheitlichen Herausforderung? Möchten Sie etwas in Ihrem Leben verändern? 
Dann ist dieses Angebot etwas für Sie: Ab dem 10. Oktober 2018 bietet GESUNDHEIT AKTIV das neue Gruppen-Coaching U-Health zum Thema Gesundheit an – zum Beispiel bei chronischen Erkrankungen oder stressbedingter Belastung. Das Coaching umfasst zehn Termine mit Workshops, Vorträgen sowie Anregungen für die persönliche Übungspraxis.

Dr. Stefan Schmidt-Troschke, Geschäftsführender Vorstand GESUNDHEIT AKTIV e. V., und Angela Smith, Fachreferentin für U-Health, erklären das Konzept dieses neuartigen Gesundheits-Coachings:

Was war für GESUNDHEIT AKTIV der Impuls, das neue Coaching U-Health anzubieten?
Mehr und mehr Menschen sind heute von chronischen und/oder stressbedingten Erkrankungen betroffen. Bei GESUNDHEIT AKTIV wollen wir Menschen dabei unterstützen, ihre Gesundheit selbst zu gestalten. Wir wollten deshalb einen Raum schaffen, in dem sich Menschen begegnen und selbst Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen können. Das gibt es bisher noch nicht – und hat uns dazu bewogen, selbst einen Workshop zu entwickeln.

Was bedeutet U-Health? Wofür steht das U?
U-Health ist abgeleitet aus dem sogenannten U-Prozess von Otto Scharmer. Das „U“ beschreibt eine Bewegung von einem Punkt A zu einem Punkt B, die nicht geradlinig verläuft, sondern bogenförmig einen Umweg nimmt, um zu den tieferen, bis in die spirituelle Dimension hineinreichenden Quellen des Handelns zu gelangen und dadurch eine echte Öffnung in die Zukunft hinein zu finden. U-Health beschreibt einen Weg, über den Menschen ihre Potentiale erkunden, Altes loslassen und so ihre ganz persönliche Gesundheit langfristig gestalten können.

Wie soll das gehen – Gesundheit selber gestalten?
Es gibt Konzepte, die Gesundheit als Fähigkeit der Anpassung und Selbstbestimmung in Bezug auf physische, emotionale und soziale Herausforderungen definieren. Wenn wir Gesundheit so denken, dann geht es dabei um einen dynamischen Prozess, auf den wir selbst einwirken können. Bei U-Health geht es uns gerade um diese Fähigkeiten.

Für wen ist der Workshop geeignet?
Der Workshop eignet sich für alle, die eine chronische Erkrankung haben oder beruflich sehr unter Stress stehen. Die Teilnehmer*innen sollten bereit sein, regelmäßig zu üben und sich auszutauschen. Wichtig: U-Health ist kein Ersatz für eine Psychotherapie und richtet sich nicht an Personen mit akuten psychischen Erkrankungen!

Was ist bei U-Health anders als bei anderen Gesundheits-Coachings?
Die meisten Gesundheits- und Achtsamkeitstrainings befassen sich mit den klassischen Themen Ernährung, Bewegung und Stressreduktion. Das hat natürlich auch seine Berechtigung. Dabei geht es um das individuelle Erleben des Einzelnen. Mit U-Health setzen wir anders an: Dieses neue Coaching versteht sich vor allem als ein Weg der Begegnung – mit der Umwelt, dem sozialen Umfeld, der eigenen Biografie und schließlich der spirituellen Einbindung in die Welt.  Zuhören und gehört werden sind dabei besonders wichtig. Denn gerade diese Art der menschlichen Begegnung hat nachweislich gesundende Effekte.

Was erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer?
Die Teilnehmer*innen erwartet ein mehrteiliger Workshop, in dem es viele Gelegenheiten zum persönlichen Austausch in wertschätzender Umgebung geben wird. Wir kombinieren Meditations- und Achtsamkeitsübungen mit Gesprächen innerhalb der Gruppe. Zusätzlich beziehen wir Bewegungsübungen, zum Beispiel aus der Vitaleurythmie, und damit das körperliche Erleben mit ein.

Welche Erfahrungen habt Ihr bisher gemacht?
Wir konnten erleben: U-Health bahnt den Weg für wirkliche Veränderungen! Voraussetzung ist, dass die Teilnehmenden offen dafür sind, sich einbringen und auch regelmäßig üben, was beim Treffen besprochen wurde. Dabei unterstützen wir sie natürlich.

Gibt es Pläne für die Zukunft für U-Health?
Ja! Zum einen planen wir derzeit eine Online-Unterstützung für U-Health. Damit können wir U-Health dann z.B. als Blockseminar anbieten und die Teilnehmenden können im Anschluss mit Hilfe unserer Anregungen ihre Gesundheit selbstorganisiert weiter gestalten. Längerfristig planen wir, Trainer auszubilden, um U-Health auch überregional anbieten zu können.


DAS WICHTIGSTE IM ÜBERBLICK

U-Health - Gesundheit selber gestalten
Termin: 10. Oktober bis 9. Januar 2019, 18:00 bis 21:00 Uhr (immer mittwochs), außerdem Ganztagsworkshop am Samstag, 24.11.2018, 10:00 bis 17:00 Uhr 
Ort: GESUNDHEIT AKTIV, Gneisenaustr. 42, 10961 Berlin
Kosten: 150 Euro

Hinweis: Eine Anmeldung für den Kurs kann erst nach einem telefonischen Vorgespräch erfolgen. Es ist für Sie kostenlos und unverbindlich.
Kontakt: Angela Smith, E-Mail oder telefonisch 030.69 56 872-0

Ausführliche Informationen zum Workshop finden Sie hier.

Milliarden für die Pflege

Schafft das neue Pflegesetz endlich eine menschenwürdige Pflege?

Berlin, 9. August 2018. Wird nun alles besser für die Pflege? Im Juni 2018 hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) einen Entwurf für ein neues Pflege-Gesetz vorgelegt. Der Name ist Programm: Mit dem Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) will die Bundesregierung die Arbeitssituation in der Kranken- und Altenpflege „spürbar verbessern“. Das Gesetz geht nach der Sommerpause in die parlamentarische Beratung und soll zum 1. Januar 2019 in Kraft treten.

Milliarden für die Pflege

Zunächst geht es ausschließlich um die Finanzierung neuer Pflegestellen. Insgesamt kommen auf die gesetzliche Krankenversicherung von 2019 bis Ende 2021 rund 4,4 Milliarden Euro an Mehrausgaben zu, auf die Pflegekassen rund 800 Millionen Euro. Damit sollen unter anderem in der Altenpflege 13.000 neue Stellen geschaffen werden, und Tarifsteigerungen in der Pflege im Krankenhaus sollen vollständig refinanziert werden. Weitere Leistungen sind geplant.

Pflege aufwerten!

Stellen schaffen ist das eine – Stellen besetzen das andere. Momentan sind in der Pflege mindestens 35.000 Stellen offen – manche Schätzungen kommen sogar auf über 100.000 unbesetzte Stellen. Deshalb soll – parallel zur Gesetzgebung – eine „Konzertierte Aktion Pflege“ Maßnahmen erarbeiten, um neue Fachkräfte zu gewinnen und die Arbeitsbedingungen zu verbessern. An der Initiative beteiligen sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD).

„Die Pflege wurde über Jahre und Jahrzehnte kaputtgespart, in Deutschland liegt das Verhältnis Pflegekraft zu Patient bei 1 zu 13“, kommentiert Rolf Heine, Experte für Anthroposophische Pflege. „Schon der gesunde Menschenverstand sagt, dass das nicht genug ist. Damit ist das reiche Deutschland Schlusslicht im europäischen Vergleich! Die Teilzeitquote in der Pflege liegt bei über 50 Prozent. Viele Teilzeit-Pflegende könnten durchaus mehr arbeiten. Voraussetzung ist allerdings, dass die Gründe dafür – unflexibler Schichtdienst, extreme Überlastung durch Personalabbau, dürftige Bezahlung bei einer hochqualifizierten Tätigkeit – endlich angegangen werden.“

Weitere Informationen

  • Weitere Infos zum Pflegepersonal-Stärkungsgesetz online beim Bundesministerium für Gesundheit
  • Eine neue Pflege, Interview mit Rolf Heine, Experte für Anthroposophische Medizin
  • Altenpflege: Welche Strategien sinnvoll wären, dem Fachkräftemangel in der Altenpflege entgegenzuwirken, wurde von der Bertelsmann Stiftung anhand von Expertenbefragungen und Fachliteratur ermittelt. Hier geht’s zu den Ergebnissen.

Bewusst verschleiert?

Petition fordert Offenlegung von Studien zur Homöopathie

Berlin, 13. August 2018. Vor einigen Jahren war es mal wieder soweit. Das Ende der Homöopathie wurde ausgerufen: Die australische Regierungskommission, das Australian National Health and Medical Research Council (NHMRC), hatte 2015 einen Bericht über die Wirksamkeit der Homöopathie vorgelegt, der zu dem Schluss kam, dass Homöopathie nicht besser wirke als ein Placebo. Dieser Bericht wird heute noch – auch in Deutschland – immer wieder als Referenz für die angebliche Unwirksamkeit von Homöopathie angeführt.

Allerdings stellte sich anschließend heraus, dass es gravierende Mängel an dem Bericht gab. In mühevoller Kleinarbeit haben die Australische Gesellschaft für Homöopathie (Australian Homeopathic Association, AHA) und das Londoner Homeopathy Research Institute (HRI) ein massives wissenschaftliches Fehlverhalten der australischen Regierungskommission NHMRC bei der Abfassung des Berichts aufgedeckt. Seit 2016 wird der Bericht in Australien von einem anderen staatlichen Gremium überprüft. Die Ergebnisse stehen noch aus.

Rätsel um den ersten Bericht

Dass bei der Abfassung des Berichtes viele Fragen offen blieben, zeigt sich auch daran, dass der NHMRC seine Übersichtsarbeit zweimal angefertigt hat. Ein erster Bericht wurde verworfen, obwohl er durch einen angesehenen Wissenschaftler erstellt wurde, der selbst einer der Autoren der NHMRC-Leitlinien ist. Die Existenz des ersten Berichtes wurde der Öffentlichkeit verschwiegen und erst durch eine Anfrage des AHA entsprechend dem australischen Informationsfreiheitsgesetz aufgedeckt.

Petition zeichnen

Nun fragt man sich natürlich: Wo ist dieser Bericht? Was steht darin? Sollten etwa Ergebnisse vertuscht werden? Unter dem Titel Release the first report hat die britische Initiative „4Homeopathy“ eine Kampagne gestartet, um der Öffentlichkeit den ersten Bericht frei zugänglich zu machen. Dazu gibt es eine Petition, die Sie hier zeichnen können.

Rachel Roberts, Direktorin des HRI in London, hatte schon 2016 kommentiert: „Der NHMRC hatte die Aufgabe, die wissenschaftliche Datenlage für die Homöopathie korrekt zusammenzufassen und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Dieser Aufgabe ist der NHMRC nicht nachgekommen.“

Weitere Informationen

Güte und Mitgefühl gegen Depression

Meditation bei psychischen Erkrankungen hilfreich

Berlin, 10. August 2018. Immer mehr wissenschaftliche Studien beschäftigen sich mit den Auswirkungen der Meditation auf Körper, Geist und Seele. So auch eine neue Übersichtsarbeit der Universität Witten/Herdecke und der Frankfurter Goethe-Universität. Sie konnte zeigen, dass sich auch schwere psychische Störungen wie Borderline-Störungen, Depressionen oder Schizophrenie mit spezifischen Meditations-Methoden („compassion-based interventions“ und „Loving Kindness Meditation“) behandeln und lindern lassen.

Aus über 9.000 Arbeiten, die zu diesem Forschungsfeld veröffentlich wurden, haben die Studienautoren 26 Studien ausgewählt, die strenge wissenschaftliche Anforderungen erfüllten. „In diesen wenigen Studien zeigen die beiden Methoden gute Wirkung“, fasst Johannes Graser von der Uni Witten/Herdecke das Ergebnis zusammen. Im Detail zeige sich, dass Meditieren auch gegen Selbst-Abwertung und Scham gut helfen kann. Die Menschen sind damit häufiger glücklich, positiv gestimmt und optimistisch.

Sich selber annehmen können
Außerdem deuten manche der Studien darauf hin, dass die Ansätze der untersuchten Meditationen auch bei Angststörungen, chronischen Schmerzen und post-traumatischem Stress helfen können. „Es wird jedoch noch einige Forschung nötig sein, um genau zu klären, wie die Techniken im therapeutischen Alltag angewendet werden können, um möglichst effektiv verschiedenen Patientengruppen helfen zu können“, sagt Graser.

Grundsätzlich bauen Güte- und Achtsamkeitsmeditationen darauf, dass Menschen das Leid anderer wahrnehmen und eine Motivation entwickeln, dieses Leid zu verringern. Auch eine mitfühlende Haltung gegenüber der eigenen Person und dem eigenen Leid soll kultiviert werden. „Die Patienten nehmen das gut an, haben aber häufig Schwierigkeiten, sich selbst gute Wünsche zukommen zu lassen“, erklärt Graser.

Dass Meditation auch bei ernsten psychischen Erkrankungen eine echte Option sein kann, ist eine gute Nachricht für die Betroffenen: „Wir erreichen heute nur bei ca. 60 Prozent der Patienten, die an Borderline oder chronischer Depression leiden, nachhaltige und deutliche Linderungen der Symptomatik. Wissenschaftler und Therapeuten suchen daher mit großem Nachdruck nach neuen Ansätzen, die helfen können“, so Graser. Das sei der Auslöser dieser Untersuchung gewesen.

Weitere Informationen
„Güte- und Mitgefühlsmeditation können auch gegen ernste psychische Erkrankungen helfen“, 12. Juli 2018, Universität Witten/Herdecke

Originalpublikation: Johannes Graser, Ulrich Stangler: „Compassion and Loving-Kindness Meditation: An Overview and Prospects for the Application in Clinical Samples“, Harvard Review of Psychiatry: July/August 2018 – Volume 26 – Issue 4 – p 201-215

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